Florist / Floristin

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Berufsbild

Floristen und Floristinnen verkaufen, bestimmen, pflegen und versorgen sachgerecht Pflanzen. Nach Kundenwünschen gestalten sie Sträuße, fertigen Kränze und Gestecke, Brautschmuck sowie Tisch- und Raumschmuck. Sie gestalten und bepflanzen Gefäße und legen Pflanzungen für dauerhaften Raumschmuck an. Auch die Gestaltung von Schaufenstern und Verkaufsräumen gehört zu ihren Aufgaben. Floristen beraten Kunden bei der Auswahl von Schnittblumen und Topfpflanzen und geben Hinweise zu deren Pflege.

Sie nehmen eine Vielzahl kaufmännischer Funktionen wahr, indem sie den Warenbedarf ermitteln, Angebote einholen, den Einkauf erledigen, Preise berechnen und die Kasse bedienen.

Floristen sind auch zuständig für die Auftragsannahme, Weiterleitung und Auslieferung bestellter Blumen im Rahmen des Blumengeschenkdienstes.

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Inhalte der betrieblichen Ausbildung laut Ausbildungsrahmenplan

Der Beruf des Floristen/der Floristin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. 

Im Rahmen der betrieblichen Ausbildung werden folgende Lehrinhalte vermittelt:

  1. Berufsbildung
  2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  3. Arbeits- und Tarifrecht, Personalwesen
  4. Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit
  5. Umweltschutz, rationelle Energieverwendung
  6. Planen von Arbeitsabläufen, Einsetzen und Pflegen von Werkzeugen, Geräten und Maschinen
  7. Bestimmen, Einordnen, Versorgen und Pflegen von Pflanzen und Pflanzenteilen
  8. Gestalten von Pflanzen- und Blumenschmuck
  9. Anwenden berufsbezogener rechtlicher Vorschriften; Abgabe von Pflanzenschutzmitteln im Fachhandel
  10. Beschaffen und Lagern von Waren:
    • Einkauf
    • Warenannahme, Lagerung und Bestandsüberwachung
  11. Beratung und Verkauf:
    • Verkaufsförderung und –vorbereítung
    • Beraten und Bedienen von Kunden
  12. Kaufmännische Steuerung und Kontrolle

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Einsatzmöglichkeiten

Floristen arbeiten vor allem in Blumenfachgeschäften. Darüber hinaus können sie überall dort eingesetzt werden, wo es um die Vermarktung von Pflanzen geht, z. B. in größeren Einzelhandelsunternehmen mit entsprechenden Verkaufsabteilungen und im Blumengroßhandel. Ihre Tätigkeiten üben Floristen und Floristinnen größtenteils im Verkaufsraum des Ladens und in speziellen Binde-, Werkstatt- und Lagerräumen aus.

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Voraussetzungen

In der Regel wird der qualifizierte Hauptschulabschluss verlangt.

Abgesehen von den formellen Voraussetzungen ist natürlich auch die persönliche Eignung eines Bewerbers für ein Unternehmen von Bedeutung. Wichtige Eigenschaften und Fähigkeiten aus betrieblicher Sicht sind:

  • Spaß an Kundenberatung und  -betreuung
  • Einfühlungsvermögen und Anpassungsfähigkeit
  • Einfallsreichtum und Improvisationsfähigkeit
  • Denken in Zusammenhängen
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Teamarbeit
  • Geschicklichkeit und Fingerfertigkeit
  • Fähigkeit zur Planung und Vorbereitung von Arbeitsabläufen
  • Farbtüchtigkeit, gutes Farbunterscheidungsvermögen
  • Ertragen von Stress in Arbeitsspitzen
  • rechnerische Fähigkeiten

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Ausbildungsdauer

Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.

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Vergütung

Die Ausbildungsvergütung ist von regionalen, branchen- und unternehmensspezifischen Kriterien abhängig. Allerdings gibt es Mindestvergütungen, die zwischen Arbeitgeberverbänden und Arbeitnehmervertretungen verhandelt werden und in den aktuellen Tarifverträgen festgelegt sind.

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Berufliche Aufstiegschancen

Bei entsprechender Berufspraxis, Eignung und Qualifikation können Floristen und Floristinnen je nach Situation im Beschäftigungsbetrieb innerbetriebliche Aufstiegsmöglichkeiten wahrnehmen, zum Beispiel als Filial- oder Geschäftsleiter/in. Nach einigen Jahren Berufspraxis können sie eine Meisterprüfung ablegen oder eine Fortbildung zum staatlich geprüften Floristen/ zur staatlich geprüften Floristin absolvieren.

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Weiterführende Links

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