Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau

Sie finden hier Informationen zum Berufsbild. Die zbb stellt keine Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Berufsbild

Fotomedienfachleute informieren und beraten kundenorientiert über foto- und videobezogene Produkte und Dienstleistungen sowie über die Gestaltung und Realisierung von Foto- und Videoaufnahmen. Sie verkaufen Produkte und Dienstleistungen, erstellen fotografische Aufnahmen, setzen Techniken zur Bildbearbeitung und Bildkorrektur ein und stellen Bilddaten für die weitere Verwendung bereit. Fotomedienfachleute beobachten marktrelevante Entwicklungen der Fotobranche, erschließen Kundenbedürfnisse, beraten Kunden. Sie erledigen kaufmännische Aufgaben und wirken beim Einkauf, der Sortimentsgestaltung, beim Controlling sowie bei Werbemaßnahmen mit.

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Inhalte der betrieblichen Ausbildung laut Ausbildungsrahmenplan

Der Beruf des Fotomedienfachmanns/ der Fotomedienfachfrau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. 

Im Rahmen der betrieblichen Ausbildung werden folgende Lehrinhalte vermittelt:

Ab s c h n i t t A
Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:


1. Kundenorientierung und -beratung:
1.1 Kundenberatung,
1.2 Kundenkommunikation,
1.3 Kunden- und dienstleistungsorientiertes Verhalten,
1.4 Kundenschulung,
1.5 Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben;
2. Marketing und Vertrieb:
2.1 Verkauf,
2.2 Sortimentsgestaltung und Präsentation von Waren und Dienstleistungen,
2.3 Markt- und Kundenbeziehungen,
2.4 Elektronischer Geschäftsverkehr, Informations- und Kommunikationssysteme;
3. Bildaufnahme:
3.1 Bildgestaltung,
3.2 Bilderstellung,
3.3 Bilddatenträger und Speicherprozesse;
4. Bildbearbeitung und Bildübertragung:
4.1 Bearbeitungs- und Übertragungstechniken,
4.2 Kalibrierung,
4.3 Medienintegration und -vernetzung;
5. Bildwiedergabe;
6. Kaufmännische Steuerung und Kontrolle:
6.1 Kalkulation und Kennziffern,
6.2 Warenwirtschaft;
7. Qualitätssicherung:
7.1 Qualitätssichernde Maßnahmen,
7.2 Beschwerde und Reklamation

Ab s c h n i t t B
Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:


1. Der Ausbildungsbetrieb:
1.1 Stellung, Rechtsform und Struktur,
1.2 Berufsbildung, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften, Personaleinsatz,
1.3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
1.4 Umweltschutz;
2. Arbeitsorganisation, Information und Kommunikation:
2.1 Planung und Steuerung von Arbeitsabläufen,
2.2 Teamarbeit und Kooperation.

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Einsatzmöglichkeiten

Fotomedienfachleute können eingesetzt werden im Fotofachhandel, in Fotolabors und Fotostudios. Auch in der Industrie und in medienbezogenen Dienstleistungsbetrieben wie Bildagenturen finden sie Beschäftigung. Darüber hinaus können Fotomedienfachleute in Beratung, Vertrieb und Marketing tätig sein.

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Voraussetzungen

In der Regel wird mindestens der qualifizierte Hauptschulabschluss verlangt, üblich ist die mittlere Reife oder die Hochschulreife. Abgesehen von den formellen Voraussetzungen ist natürlich auch die persönliche Eignung eines Bewerbers für ein Unternehmen von Bedeutung.

Wichtige Eigenschaften und Fähigkeiten aus betrieblicher Sicht sind:

  • Sinn und Gespür für Ästhetik
  • räumliches Vorstellungsvermögen und Auge-Hand-Koordination
  • Kontaktfreudigkeit und Einfühlungsvermögen
  • Interesse am Umgang mit Menschen
  • Interesse an Bedienung und Beratung
  • gute Umgangsformen und gepflegtes Äußeres
  • gutes Personen- und Zahlengedächtnis

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Ausbildungsdauer

Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.

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Vergütung

Die Ausbildungsvergütung ist von regionalen, branchen- und unternehmensspezifischen Kriterien abhängig. Allerdings gibt es Mindestvergütungen, die zwischen Arbeitgeberverbänden und Arbeitnehmervertretungen verhandelt werden und in den aktuellen Tarifverträgen festgelegt sind.

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Berufliche Aufstiegschancen

Nach Abschluss der Berufsausbildung und einschlägiger Berufserfahrung gibt es vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, wie z. B. die Fortbildung zum Handelsfachwirt.

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Weiterführende Links

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© Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb)