zbb Aktuell
Arbeits- und Gesundheitsschutz in der beruflichen Bildung in Europa [31.10.11]
Das Kick-Off Meeting zum europäischen Projekt Co-Safe fand Anfang Oktober in Litauen statt. Ziel des Projektes ist es unter anderem, den Erfahrungsaustausch über eine wirkungsvolle Durchsetzung von Arbeits- und Gesundheitsbestimmungen im alltäglichen Umgang in der beruflichen Bildung zu befördern. Über eine Befragung und Best Practice Beispiele in den einzelnen Partnerländern soll hier ein aussagekräftiges Bild entstehen. Der deutsche Fragebogen ist auf der Projektseite der zbb (http://www.zbb.de/projekte/co-safe.html) abrufbar. Über eine breite Beteiligung berufsbildender Einrichtungen würden wir uns freuen. Über die Projektergebnisse werden wir sukzessive auf der Projektwebseite informieren.
Technologie
Kommunikation: Telefon und E-Mail wichtiger als Social Web [20.10.11]
Laut Umfrage des BVDW und YouGov ist für 95 Prozent der Befragten das Festnetztelefon immer noch das wichtigste tägliche Medium. Gleich dahinter folgen mit 94 Prozent das Mobiltelefon und das Smartphone. 92 Prozent der Studienteilnehmer versenden täglich E-Mails, wobei immerhin 88 Prozent Briefe oder Postkarten verschicken. Weniger gefragt ist der Informationsaustausch per SMS (62 Prozent) und via Fax (61 Prozent). Zwar kontaktieren inzwischen 58 Prozent der Deutschen ihre Mitmenschen über soziale Netzwerke vom privaten Rechner oder von der Firma aus, aber der tatsächliche Nutzungsgrad ist eher unterdurchschnittlich. An mobilen Anwendungen zum Chatten sind nur neun Prozent der Befragten interessiert und sechs Prozent an Microblogging-Diensten wie Twitter.
tecchannel.de, 20.10.2011
Fast die Hälfte der Anwender infiziert ihre Rechner selbst [13.10.11]
Laut Microsoft werden Schwachstellen in Betriebssystem und Anwendungen deutlich seltener zur Infektion mit Viren genutzt, als bislang angenommen. Stattdessen infiziert sich fast die Hälfte (45 Prozent) der Anwender ihre Rechner selbst mit Schadsoftware. Sicherheitslöcher machen unter zehn Prozent der digitalen Virenbefälle aus.
heise.de, 13.10.2011
BSI veröffentlicht Broschüre zur sicheren E-Mail [11.10.11]
Was De-Mail ist und wie die sichere E-Mail funktioniert, erklärt eine Broschüre des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Mit De-Mail-Diensten wird der verbindliche und vertrauliche Versand elektronischer Dokumente und Nachrichten deutlich einfacher sein als bisher. In der Handhabung gleichen De-Mails den herkömmlichen E-Mails, verfügen jedoch über wichtige Eigenschaften, die der E-Mail fehlen. Download der Broschüre unter: https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Egovernment/De_Mail/De-Mail-Broschuere.pdf
bsi.bund.de, 11.10.2011
Studie analysiert öffentlich verfügbare Social Media Guidelines [11.10.11]
Immer mehr Unternehmen entscheiden sich, Mitarbeitern klare Regeln zur Kommunikation im Social Web an die Hand zu geben. In den Jahren 2010 und 2011 wurden jeweils mehr als doppelt so viele Richtlinien über den Umgang mit dem Web 2.0 veröffentlicht als noch 2009. Ausschnitt Medienbeobachtung hat 55 öffentlich verfügbare Social Media Guidelines auf der Basis einer klassischen Inhaltsanalyse untersucht. Die Ergebnisse hat das Unternehmen in einer Studie zusammengestellt und unter www.ausschnitt.de/socialmediaguidelines veröffentlicht.
innovation.mfg.de, 11.10.2011
Vorsicht bei der Nutzung von US-Clouds [04.10.11]
Deutschen Unternehmen, die Clouds von US-Anbietern nutzen, drohen schwerwiegende Konsequenzen bis hin zu Bußgeldern. Nachdem Microsoft im Juni einräumte, Daten müssten auch an das FBI und andere US-Behörden herausgegeben werden, entstanden Zweifel, ob deutsche Unternehmen US-Anbieter überhaupt beauftragen dürfen. Die deutschen Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder haben daher in ihrer 82. Konferenz eine „Orientierungshilfe“( http://www.datenschutz-bayern.de/technik/orient/oh_cloud.pdf ) zu wichtigen Fragen des Cloud-Computings verabschiedet, auch zu Verträgen mit Cloud-Anbietern aus den USA.
heise.de, 01.10.2011
Handel
E-Mail-Marketing leicht und sicher [12.10.11]
Marketing über E-Mail hält zahlreiche Fallstricke bereit, über die gerade kleine und mittelständische Unternehmen häufig stolpern: Wem dürfen werbliche E-Mails überhaupt geschickt werden? Wie wird die Einwilligung des Empfängers sichergestellt, und wie müssen die Inhalte formuliert werden? eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft hat jetzt die aktualisierte Fassung der „Richtlinie für zulässiges E-Mail-Marketing“ veröffentlicht, die in der neuen Version auch die Rechtslage in Österreich und der Schweiz berücksichtigt. Download unter: http://online-marketing.eco.de/files/2011/10/Richtlinie-OM_2011.pdf
eco.de, 12.10.2011
Abmahnungen im Onlinehandel gehen zurück [05.10.11]
Für die Studie „Abmahnungen im Online-Handel“ befragte der Shop-Zertifizierer Trusted Shops mehr als 500 Shopbetreiber. Sie stellt fest, dass die Abmahnwut gegenüber Onlinehändlern merklich abflaut. Seit 2007 ging die Zahl der Abmahnungen um ein Drittel zurück. Die häufigsten Gründe für eine Abmahnung seien eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung (28,5 Prozent), Verletzungen von Markenrechten (12 Prozent), Urheberrechtsverletzungen (9,5 Prozent), fehlerhafte Preisangaben (9 Prozent) und Fehler in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (7,1 Prozent).
internetworld.de, 05.10.2011
Bildung
Trendreport Fachkräftesicherung [27.10.11]
Was bedeuten Demografischer Wandel und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen? Das RKW Kompetenzzentrum ist dieser Frage nachgegangen und hat die Ergebnisse im aktuellen Trendreport zur Fachkräftesicherung zusammengestellt. Demnach bezieht sich der Mangel an Fachkräften insbesondere auf qualifizierte Facharbeiter mit Berufsabschluss, nicht auf Akademiker. Probleme bei der Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern melden insbesondere das verarbeitende Gewerbe (80 Prozent) und der Gesundheitssektor (76 Prozent). Download des Reports unter: http://www.rkw-kompetenzzentrum.de/fileadmin/media/Dokumente/Publikationen/2011_Studie_Trendreport-Fachkraefte.pdf
rkw-kompetenzzentrum, 27.10.2011
ECVET -Leitfaden erschienen [20.10.11]
Wer formuliert Lernergebnisse und definiert Lernergebniseinheiten? Was ist bei der Formulierung zu beachten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden sich in einem neuen Leitfaden, herausgegeben von der Nationalen Koordinierungsstelle ECVET (NKS-ECVET). Der Leitfaden basiert auf praktischen Erfahrungen aus LEONARDO DA VINCI Mobilitäts- und Innovationstransferprojekten. Download unter: http://www.ecvet-info.de/_media/Leitfaden_zur_Formulierung_von_Lernergebniseinheiten.pdf
bibb.de, 20.10.2011
IT-Verbote schrecken Nachwuchs ab [05.10.11]
Der Cisco Connected World Technology Report befragte rund 3000 Studenten zur Rolle von Netzwerken und IT-Ausstattung. Demnach würden 29 Prozent der Studenten nicht für ein Unternehmen arbeiten, das die Nutzung sozialer Medien während der Arbeitszeit mit Arbeitsgeräten verbietet. Ebenfalls etwa ein Drittel ist bei der späteren Jobsuche Flexibilität, Zugang zu sozialen Medien oder die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz wichtiger als das Gehalt. Rund 64 Prozent der Studenten wollen gar ihren späteren Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch zu den Richtlinien für soziale Medien und der Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz befragen. Beim Kampf um die jungen Talente könnten sich die IT-Restriktionen also negativ auswirken.
tecchannel.de, 05.10.2011
Tipps und Tricks
INQA-Ratgeber Demographie [26.10.11]
Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) mit ihren Partnern aus Bund, Ländern, Sozialversicherungsträgern, Gewerkschaften, Stiftungen und Unternehmen hat die demographische Entwicklung und die Herausforderung durch älter werdende Belegschaften schon seit Jahren im Blick. Die aktualisierte INQA-Broschüre bietet einen Überblick über die INQA-Angebote, mit denen das Unternehmen oder die Organisation auf die Zukunft vorbereitet werden können. Die Broschüre (ISBN 978-3-88261-661-3) ist als Printausgabe verfügbar oder als pdf-Download unter: http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/publikationen,did=252048.html
inqa.de, 26.10.2011
Kurioses
Avira verdächtigt sich selbst [26.10.11]
Ein reguläres Update der Antiviren-Software von Avira lieferte eine Signatur, die auf eine der eigenen Dateien ansprang. Dadurch meldete die Antiviren-die eigene Datei AESCRIPT.DLL als Trojaner beziehungsweise Spyware. Ein weiteres Update soll nun den Fehler beheben.
heise.de, 26.10.2011

